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The Friedrich Merz Theme



ieder einmal hat das Intelligenzparameter bei den Politikern und Promis ein Vakuum gemeldet, was uns keine andere Wahl lässt, als die Weltlage erneut zu prüfen. Wenn Sie dachten Rumsfeld war komisch, dann wird Ihnen bei Friedrich Merz vor Lachen die Luft ausgehen. Wirklich beeindruckend, wie Herr Merz in seiner Karriere von einem Fettnäpfchen ins nächste geschlendert ist, während die politische Klasse in diesem Lande gar nicht mehr aufhören konnte zu "jubeln", zu "jauchzen" und zu "jodeln". Vielleicht müsste der Durchschnittsbürger sein Hirn einfach mal abschalten, um die Gedankenwelt eines Herrn Merz zu verstehen. Aber solche Aktionen überlassen wir dann doch lieber den Politikern, denn die haben schon Übung darin :o)

Wie hat es Herr Merz also nun geschafft, sich den Dreispitz des Baron von Münchhausen zu verdienen? Er schaffte das damit, schneller zu sein wie Speedy Gonzales und zwar in seinem Fall mit der Zunge. So hat er beispielsweise im Jahre 2000 Interviews gegeben, in denen er von einigen "Jugenderinnerungen" zu berichten wusste. Allerdings stellten sich die ganzen Sentimentalitäten wenig später als Ammenmärchen heraus. Herr Merz, was Sie dem Kohl auf dem CDU-Seniorentreffen erzählen, wenn sie ihm eine Rolle Klopapier rüberwerfen, kann ruhig ein Geheimnis bleiben. Stehen Sie doch zu ihrer schweren Kinderheit :o)

Das hätte bis jetzt natürlich lediglich für einen Zweispitz gereicht, aber die Zunge von Herrn Merz schritt weiter zur Tat: Im Jahre 2006 erhielt er vom Aachener Karnevalsverein den "Orden wider den tierischen Ernst". Der Preis soll Politiker auszeichnen, die "Humor im Amt" haben. Zwar gilt das meiner Meinung nach nicht für die Witze von Herrn Merz, wohl aber für seine Person. Er hatte nämlich stets beteuert, seine "geistreichen" Reden selbst zu schreiben. Bei der Preisverleihung sah es dann aber plötzlich ganz anders aus: Seine Rede war teilweise aus dem Internetmagazin "Zyn!" geklaut. Wäre Merz also Ende 2004 nicht von seinem Amt beim Präsidium der CDU zurück getreten, hätte man ihn auch ohne Weiteres durch einen Papagei ersetzen können :o)

Ansatz zum Höhenflug...

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Zu guter Letzt, setzte Merz Ende 2006 mit acht anderen Bundestagsabgeordneten so zum Höhenflug an, dass man schon befürchten musste, seine Fratze könnte bald in den Wolken verewigt sein. Als "Aushilfsabgeordneter" passte es ihm natürlich gar nicht, dass Abgeordnete nun ihre Nebeneinkünfte offen legen müssen. Gründe dafür hat er natürlich genug: Da wären beispielsweise 14 (!) Nebentätigkeiten, die ihm ein Jahreseinkommen von über 250.000 Euro bescheren, wovon nur ca. ein Drittel auf seine Vollzeitbeschäftigung fällt. Was für ein armer Schlucker! Logisch, dass ihm da der Steuerzahler unter die Arme greifen muss, damit er vor dem Bundesverfassungsgericht folgenden Kokolores von sich geben kann: Er müsse gar nichts offenlegen. Schließlich sei er laut Artikel 38 des Grundgesetzes nicht weisungsgebunden und könne somit machen, was er will. Dann wäre er aber kein Abgeordneter, sondern ein Gesetzloser. Selbstverständlich wiesen die Verfassungsrichter seine Beschwerde am 4. Juli 2007 zurück. Doch nicht nur das: Sie sahen sogar Ungereimtheiten zwischen seiner Anwaltstätigkeit und der Ruhrkohle AG, für die Merz ebenfalls tätig ist, als Präzedenzfall für Vorteilnahme. Daher halten mittlerweile sogar Mitglieder aus der CDU Merz schlicht und einfach für eine Labbersocke. Der besteht natürlich darauf, all das Geld ausschließlich für ehrliche Arbeit angenommen zu haben. Hier ist unsere Antwort darauf:

Herr Merz, den Dreispitz haben Sie sich mehr als verdient. Da würde sich ja der Baron von Münchhausen noch im Grab herumdrehen :o)

Natürlich könnten all Ihre Beteuerungen auch wahr sein, und vielleicht sind all Ihre Kritiker nur irgendwelche Neider, die keine Ahnung vom Leben haben. Das wäre durchaus möglich, vorausgesetzt Sie haben einen 26-Stundentag. Jedem Schulkind wird nämlich auch heute noch gelehrt, dass Politiker deshalb so gut verdienen, weil sie einen 12-Stundentag hätten. Zählt man dann in Ihrem Fall noch eine Stunde für jede Nebentätigkeit (14x1) dazu, kommt man auf sage und schreibe 26 Stunden. Allerdings nur dann, wenn Sie niemals schlafen und sich eine Zeitmaschine gebaut haben. Im Internet haben wir übrigens ein Bild von Ihnen gefunden, bei dem wir uns fragen, ob man nach einem 26-Stundentag wohl so aussehen könnte :o)

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