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Film: Hart auf Sendung

Orginaltitel: Pump Up The Volume

Regie: Allan Moyle

Genre: Teenage Drama

Land: Kanada/USA

Jahr: 1990


Inhalt:

ark ist ein intelligenter Teenager, aber ein Außenseiter. Nach einem Umzug fällt es ihm schwer, in ungewohnter Umgebung neue Freunde zu finden. Die Schulkameradin Nora zeigt zwar Interesse an ihm, aber dem weiblichen Geschlecht gegenüber ist er noch schüchterner.

Zum Star wird er nur nachts, wenn er seinen Piratensender anschmeißt und in die Rolle eines anonymen Radio DJs schlüpft. Neben freizügigen Sprüchen macht er dort Gebrauch von der Meinungsfreiheit, um über die Zustände in Amerika und in seiner High School auszupacken. Es ist die einzige Form des Protestes, die den Schülern dort geblieben ist, denn das Management ist gelinde gesagt totalitär. Nach außen wird ein Bild von selbstbewussten und erfolgreichen Teenagern vermittelt, aber jeder der nicht in den Bilderrahmen passt, wird von einer korrupten Schulleiterin gnadenlos von der Schule gemoppt. Dasselbe Schicksal ereilt jedem Lehrer, der es wagt, das System in Frage zu stellen.

Als sich eines Abends ein Zuhörer des Piratensenders das Leben nimmt, gibt sich Mark eine Mitschuld an seinem Tod. Er geht davon aus, dass er den Hilferuf nicht richtig ernst genommen hat. Deshalb entschließt er sich noch am selben Abend, nie mehr zu senden. Doch Nora, die Marks eifrigste Zuhörerin war, ermutigt ihn immer wieder weiterzumachen. Als Mark schließlich bewusst wird, wie wichtig er für seine Anhänger war, begibt er sich wieder ans Mikro. Allerdings wird aufgrund des Selbstmords mittlerweile ausgiebig nach ihm gefahndet. Daher ist er nun ständig auf der Flucht, doch seinen Fans zuliebe ist er bereit durchzuhalten. Als er von seinen Anhängern auf Händen getragen wird und bei Nora endlich Liebe gefunden hat, scheint seine Einsamkeit für einen Augenblick nur noch eine böse Erinnerung zu sein. Doch der Preis dafür war, seine "Maske" abzulegen, und sich seinem Schicksal zu stellen. Mark wird schließlich von seiner Vergangenheit eingeholt, aber nicht ohne dem System etwas zu hinterlassen...

Bewertung:

Hierbei handelt es sich um einen innovativen Teenagerfilm, der auch für Erwachsene äußerst sehenswert ist. Angenehm hebt er sich vom Hollywoodmainstream ab und verknüpft geschickt den Flair der 80er Jahre mit Ideen aus den frühen 90ern. Die jungen Darsteller werden nicht in Klischees verbraten, sondern haben alle einen wiedererkennbaren Charakter. Als Extrabonbon gibt es einen hörenswerten Soundtrack, der aus der damaligen Zeit auch einige coole Hip Hop Beats enthält.

Fazit:

Zwar entspricht die im Film gezeigte High School nicht ganz dem Standard, den man aus der Wirklichkeit kennt, aber die Verhältnisse sind teilweise schon ähnlich, wie ich sie noch aus meiner eigenen Schulzeit kenne. Somit kann der Film durchaus als Gesellschaftskritik verstanden werden. Er möchte darauf aufmerksam machen, dass junge Leute eigene Ansichten, Ideale und Träume haben. Es sind keine "Maschinen", die man beliebig verbiegen kann, sondern heranwachsende Persönlichkeiten, die ernst genommen werden wollen.


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